1933 musste die Familie Leo vor den Nationalsozialisten aus Rheinsberg flüchten. Mit dabei: Wilhelm Leo, Sozialdemokrat und Rechtsanwalt in der Weimarer Republik sowie sein Sohn Gerhard Leo.
Nach der Flucht nach Paris schloss sich Gerhard dem französischen Widerstand an und nahm eine französische Identität an. Mit Kriegsende kehrte er nach Deutschland, zunächst ins Ruhrgebiet, zurück und emigrierte 1954 in die DDR.
Seine Tochter Annette Leo, 1948 in Düsseldorf geboren, ist heute als Historikerin und Biografin tätig. Ihr Sohn – Gerhard Leos Enkel – arbeitet als Journalist und Schriftsteller.
Heute erinnern Stolpersteine vor dem einstigen Wohnhaus der Leos in Rheinsberg an ihre Geschichte.
Im Schlosstheater lesen beide nun Texte über ihre Familie.
Eintritt 6 € / 4 € erm.
Tickets über die Tourist-Information
033931 34940
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