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Klingende Keramik

Performance mit Maja Jantar

Seit Jahrhunderten gilt Rheinsberg als Stadt der Keramik. Die von Prinz Heinrich ermöglichte Fayence-Tradition prägt die brandenburgische Tourismusperle am Grienericksee bis heute und verleiht auch „Coverum Terra“ einen besonderen Resonanzraum. Unter diesem Titel zeigt die transdisziplinäre Performance-Künstlerin Maja Jantar im Kurt Tucholsky Literaturmuseum eine fein kuratierte Auswahl ihrer keramischen Arbeiten. Zur Vernissage am Samstag, 9. Mai, um 16 Uhr lässt sie die Keramik in der Performance „Klingende Keramik“ buchstäblich erklingen. Der Besuch der Eröffnung inklusive Performance ist kostenlos.

Maja Jantar lebt in Finnland und ist eine interdisziplinär und mehrsprachig arbeitende Künstlerin. Ihr Werk bewegt sich zwischen bildender Kunst, Poesie, Performance, Musik und Oper. Sie beschäftigt sich mit hybriden Formen – Poetik, Ökologie, Geschichte und Ritualen – und erforscht in ihrem Projekt „Coverum Terra“ das Numinose – eine nicht säkular konnotierte Spiritualität –, um Mensch und Natur einander näherzubringen. In ihrer künstlerischen Praxis bricht sie die menschenzentrierte Perspektive auf, indem sie neue Formen der Naturannäherung schafft und Momente empathischer Verbundenheit herstellt. So entsteht eine Interaktion zwischen Mensch und Natur, bei der sich das Alltägliche in etwas Geheimnisvolles und kaum in Worte Fassbares verwandelt.

Im Anschluss an das Event, um 18 Uhr: Eröffnung der gleichnamigen Ausstellung, die vom 9. Mai bis 12. Juli 2026 andauern wird.

Ein Projekt des Kurt Tucholsky Literaturmuseums in Zusammenarbeit mit der Musikkultur Rheinsberg.

 

Foto: Rasmus Söderholm